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Aus Zahlen etwas Lesbares machen.

Betriebe Gemeinden und Vereine Energiegemeinschaften wer Daten aus mehreren Systemen hat

Daten so aufbereiten, dass man Entwicklungen erkennt, statt Tabellen zu lesen: Werte zusammentragen, bereinigen, verdichten und am Ende so darstellen, dass eine Frage auch wirklich beantwortet wird — vom Rohwert bis zur Grafik.

Schwierig wird es dort, wo Daten aus mehreren Quellen zusammenkommen und sich widersprechen. Der interessante Teil der Arbeit ist selten das Diagramm, sondern die Frage, welcher Zahl man glauben darf und warum. Genau dort geht die meiste Zeit hin — und genau dort entscheidet sich, ob eine Auswertung trägt.

Was ich anbiete

Auswertung aufsetzen

Daten aus den vorhandenen Systemen zusammenführen und zu Kennzahlen verdichten, die eine konkrete Frage beantworten. Ergebnis ist ein Bericht oder eine Oberfläche, die man ohne Begleiterklärung versteht — samt Beschreibung, wie die Zahlen zustande kommen.

Für Betriebe, Gemeinden und Vereine

Widersprüchen nachgehen

Zwei Systeme, zwei verschiedene Werte für dieselbe Sache. Meist liegt es an abweichenden Zeiträumen, an Rundung, an doppelt gezählten Datensätzen oder an einer Kennzahl, die zweimal anders definiert wurde. Am Ende steht eine belegte Antwort, welcher Wert stimmt — nicht ein Mittelwert.

Wenn Zahlen aus mehreren Quellen nicht zusammenpassen

Berichte automatisieren

Wiederkehrende Auswertungen laufen selbstständig: täglich, monatlich, mit Versand an die richtigen Empfänger. Inklusive Meldung, wenn Daten fehlen oder Werte aus dem Rahmen fallen — solange die Abweichung noch klein ist.

Wenn jeden Monat dieselbe Auswertung von Hand entsteht

Datenhaltung aufbauen

Wenn Auswertungen schon an der Ablage scheitern: Datenbank, Import und Historie, damit auch in fünf Jahren noch beantwortbar ist, wie es heute war. Gerade bei Messwerten ist die lückenlose Historie mehr wert als jede Darstellung.

Für gewachsene Tabellen-Landschaften

Wo die Arbeit wirklich liegt

Zähler Fremdsystem Tabelle zusammenführen prüfen Kennzahl Widerspruch — zurück zur Quelle

Der aufwendige Teil ist selten die Grafik. Er liegt davor: Quellen anbinden, die dieselbe Sache unterschiedlich benennen, und den Widersprüchen nachgehen, statt sie wegzumitteln. Erst danach ist eine Kennzahl belastbar.

So entsteht eine Auswertung

SCHRITT 1

Frage schärfen

Was soll die Auswertung beantworten, und welche Entscheidung hängt daran? Ohne diese Frage entstehen Diagramme, die schön aussehen und niemand benutzt.

SCHRITT 2

Quellen anbinden

Zugriff auf die Systeme, in denen die Daten tatsächlich liegen: Datenbank, Schnittstelle, Export. Dabei zeigt sich meist schon, wie vollständig sie sind.

SCHRITT 3

Prüfen

Lücken, Ausreißer, Doppelzählungen und uneinheitliche Zeiträume. Diese Runde entscheidet über die Belastbarkeit — nicht die spätere Darstellung.

SCHRITT 4

Darstellen und übergeben

Kennzahlen, Zeitreihen und Vergleiche, dazu die Beschreibung ihrer Herkunft. Damit die Auswertung auch dann weiterlebt, wenn ich nicht mehr dabei bin.

Fragen, die sich beantworten lassen

Daten zusammenbringen

Bevor ausgewertet wird, muss alles an einem Ort liegen — vollständig und in derselben Bedeutung.

Woher kommen die Daten?

Datenbanken, Schnittstellen, Exportdateien, teils auch Papier. Für jede Quelle ist zu klären, wie regelmäßig sie liefert, wie vollständig sie ist und wer sie ändern kann. Diese Übersicht fehlt erstaunlich oft.

Was tun, wenn es keine Schnittstelle gibt?

Auch geschlossene Systeme geben fast immer etwas her: einen geplanten Export, eine Berichtsdatei, im Zweifel den direkten Zugriff auf die darunterliegende Datenbank. Der Aufwand hängt weniger an der Technik als an den Rechten.

Historie aufbauen

Viele Systeme zeigen nur den aktuellen Stand. Wer Entwicklungen sehen will, muss den Verlauf selbst mitschreiben — und zwar ab heute, denn rückwirkend ist er nicht zu bekommen.

Altbestände übernehmen

Gewachsene Tabellen mit Jahren an Inhalt sind Gold wert und meist uneinheitlich geführt. Sie lassen sich übernehmen, wenn man die Brüche kennt — etwa den Tag, an dem jemand die Spaltenbedeutung geändert hat.

Zahlen, denen man trauen kann

Eine Auswertung ist nur so gut wie ihre schwächste Zahl — und die steht selten dort, wo man sie vermutet.

Lücken erkennen

Fehlende Werte fallen in Summen nicht auf, sie machen das Ergebnis nur leise kleiner. Erst der Vergleich mit der erwarteten Anzahl an Datensätzen zeigt sie — bei Messwerten also: Sind wirklich alle Intervalle da?

Doppelt gezählt

Ein Datensatz, der über zwei Wege ins System kommt, verdoppelt still eine Kennzahl. Solche Fälle findet man über Prüfsummen und Stichproben, nicht über die Gesamtsumme.

Zeiträume und Stichtage

Die häufigste Ursache für widersprüchliche Zahlen: Zwei Auswertungen meinen verschiedene Zeiträume — Buchungsdatum gegen Leistungsdatum, Monatsende gegen Stichtag, inklusive oder exklusive letzter Tag.

Einheiten und Rundung

Kilowattstunden gegen Wattstunden, Brutto gegen Netto, auf zwei Stellen gerundet und dann summiert. Jeder Punkt für sich ist harmlos, zusammen erklären sie die meisten Abweichungen im Promillebereich.

Sichtbar machen

Am Ende soll jemand ohne Vorwissen erkennen, was los ist.

Welche Kennzahl?

Wenige Zahlen, die eine Entscheidung stützen, schlagen ein Dutzend, die niemand deutet. Jede Kennzahl braucht eine Definition, die auch in zwei Jahren noch dieselbe ist.

Verlauf statt Momentaufnahme

Ein einzelner Wert sagt wenig. Erst der Vergleich mit den Vorperioden zeigt, ob er hoch oder niedrig ist — und ob sich gerade etwas verändert.

Berichte, die von selbst kommen

Eine Auswertung, die jemand von Hand anstoßen muss, wird nach ein paar Wochen nicht mehr angestoßen. Automatischer Versand mit fester Uhrzeit hält sie am Leben.

Melden statt suchen

Statt monatlich in Zahlen zu blättern: eine Meldung, wenn ein Wert aus dem gewohnten Rahmen fällt oder Daten ausbleiben. Das findet Probleme, solange sie klein sind.

Welche Frage soll beantwortet werden?

Schildern Sie kurz, welche Zahl Ihnen fehlt oder welche zwei Zahlen sich widersprechen. Sie bekommen eine Einschätzung, woran es üblicherweise liegt und was nötig wäre, um es sauber zu beantworten.

gerold@babuschik.at